Der vorliegende Band versucht sich dem akademischen Forscher, dem wissenschaftlichen Kollegen, dem Lehrer, aber auch der Person Fritz Helmedag zu nähern. Dies geschieht vornehmlich über Beiträge, die in inhaltlichem Kontakt zum weiten Untersuchungsfeld des Jubilars stehen. Die Perspektiven und Schwerpunkte sind unterschiedlich, alle Autoren eint aber die z.T. langjährige Verbundenheit mit dem Laureaten sowie die aufrichtige Anerkennung seines Schaffens und Wirkens.
Inhalt
I. Krisen, Wachstum und Beschäftigung
Ullrich Heilemann: Ein kurzer Blick auf die Rezessionen 1966 bis 2009
Jochen Hartwig und Hagen Krämer: Wer kann sich Dienstleistungen zukünftig noch leisten? Über die Folgen des Zusammenhangs von Einkommensverteilung und Strukturwandel
Sebastian Gechert: Das Saldenmechanische Modell und die Fiskalpolitik
Nils Fröhlich und Fabian Richter: Measuring price-value deviations in the light of dimensional analysis
II. Monetäre Aspekte
Ludwig Gramlich: Von Münzen und Medaillen – Rechtliche Schnittmengen zum Währungswesen
Dirk Ehnts: Grundlagen der Makroökonomik. Beschäftigung, Geld und Zins in der Lehre bei Fritz Helmedag
Johannes Schmidt: Streit ums Geld und ein Versuch der Klärung. Zur Debatte um die Geldschöpfungsfähigkeit des Bankensystems
Horst Gischer: Vom Geld zum Kredit – und zurück
III. Beiträge zum internationalen Handel
Sahra Wagenknecht: Kritik des Exportnationalismus
Kai Eicker-Wolf und Torsten Niechoj: Deutschland – ein wirtschaftspolitisches Erfolgsmodell?
Bedia Sahin: Keine Kausalität aus ex post-Größen
IV. Über den ökonomischen Horizont hinaus
Klaus Müller: Wechselwirkungen. Gedanken zur Komplexität ökonomischer Systeme
Adolf Wagner: Einige Anmerkungen zur geldwirtschaftlichen und güterwirtschaftlichen Evolution von Volkswirtschaften
Karl Georg Zinn: Malthus, Marx und Keynes zur Überbevölkerungsthese
Peter Flaschel, Sigrid Luchtenberg und Hans-Heinrich Nolte: Mehr Demokratie wagen
Udo Broll und Bernhard Eckwert: The fundamental Helmedag-constant