Das "Requiem für Suchende" eröffnet einen weiten Raum für Fragen, Erinnern und Hoffen. In zwölf poetischen und berührenden Liedern begegnen sich Wort und Musik auf Augenhöhe und schaffen eine klingende Verbindung von Trauer und Trost, von Zweifel und Zuversicht. Die einfühlsamen Kompositionen von Johannes M. Schröder und die Texte von Helmut Schlegel laden Suchende wie Glaubende ein, Abschied und Neubeginn musikalisch zu gestalten.
Dieses Requiem hebt sich von traditionellen Formen ab. Seine offene Struktur erlaubt eine flexible Auswahl der Sätze, je nach Anlass oder liturgischem Rahmen. Die Lieder fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens. Sie geben der Trauer eine Stimme und richten den Blick auf die Liebe, die bleibt, und das Licht, das durch dunkle Nächte trägt. Viele Texte lassen spüren: Der Tod ist nicht das Ende. Da ist ein Gott, der zuhört, mitgeht, verwandelt und Hoffnung sät, mitten im Schmerz.
Das Werk lädt Chöre ein, dieses Requiem in all seiner Tiefe zum Klingen zu bringen: in Konzerten, Gedenkfeiern, Gottesdiensten oder in persönlichen Momenten des Abschieds. Die vierstimmigen Sätze sind so gestaltet, dass Chöre unterschiedlichster Niveaus einen bewegenden musikalischen Zugang finden.
Eingängige Melodien, farbenreiche Harmonien und Anklänge populärer Musikstile verleihen dem Requiem seine besondere Klangfarbe. Die Musik folgt sensibel dem Text, nimmt Zwischentöne auf und lässt Gegensätze eindrucksvoll erklingen, mit überraschenden Wendungen, starken Kontrasten und Momenten tiefen Ausdrucks.
Die einstimmigen Fassungen der Lieder sind im Liederbuch "Dein ist die Zeit" (Dehm Verlag 2025) erschienen.
"Wohin geht deine Reise? - Requiem für Suchende" - ein Gesang voller Fragen, der im gemeinsamen Singen vielleicht auch Antworten hörbar werden lässt. Ein Werk, das Trost schenkt und verbindet, zwischen Himmel und Erde, zwischen gestern und morgen, zwischen denen, die gehen, und denen, die bleiben.