Im idyllischen Salzkammergut scheint die Welt noch in Ordnung zu sein – bis eines Morgens in einem Weingarten unweit des Traunsees ein Toter zwischen den Reben liegt. Der Mann, ein Immobilienentwickler aus Salzburg, wollte ein ehrgeiziges Projekt vorantreiben: Ein Wellnesshotel der gehobenen Klasse, das nur dann gebaut werden kann, wenn alle Eigentümer ihre Grundstücke an das Salzburger Unternehmen veräußern. Ein einziger in der kleinen Ortschaft Traunweiler stellt sich quer – Weinhauer Johann Schlagenhaufer. Hat er, einer der Pioniere des aufstrebenden oberösterreichischen Weinbaus, etwas mit der Sache zu tun? Für ihn sind seine Weingärten mehr als bloßer Grundbesitz. Sie sind sein Lebenswerk. Der alte Weinhauer ist der Einzige im Ort, der sich von Beginn an gegen einen Verkauf gesträubt hat.
Der rätselhafte Todesfall erfährt eine überraschende Wendung, als der als Tatverdächtiger in den Fokus gerückte Schlagenhaufer am nächsten Tag selbst Ziel eines Mordanschlags wird. Bezirksinspektorin Charlotte Hofreiter und ihr Team stehen vor einem Gespinst aus Habgier, Animositäten, Traditionen und verletztem Stolz. Welche Rolle spielt der Bürgermeister von Traunweiler, in entschiedener Befürworter des Millionenprojekts, weil er auf hohe Steuereinnahmen hofft? Während die Ermittler noch versuchen, Licht in die Sache zu bringen, hat einer die Wahrheit längst in der Nase: Inspektor Quincy.
Der Golden Retriever ermittelt wieder einmal mit feinem Gespür und trockenem Humor. Seine pointierten und lebensklugen Gedanken bereichern den Fall auf ganz spezielle Weise, und Quincy kommt dabei so mancher Wahrheit schneller auf die Spur als seine zweibeinigen Kollegen.
„Ein Fall für Inspektor Quincy – der beste Ermittler hat vier Pfoten.“
Ein ebenso spannender wie augenzwinkernder Krimi über das, was Menschen antreibt – und das, was sie besser bleiben lassen sollten. Nebenbei erfahren die Leser viele interessante und lehrreiche Dinge über den aufblühenden oberösterreichischen Weinbau.